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Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (nach Prof. Mervyn Schmucker)

 

IRRT - ein erfolgreiches Verfahren, traumatische Erfahrungen nachhalting zu bearbeiten

 

Eine kleine Geschichte:

Eine 58j. Frau Erinnert sich, wie sie im Alter von 4 Jahren im offenen Fenster ihres Elternhauses stand und sich hinausstürzen wollte.

Das Kind lebte in einer Umgebung, in der rituelle Gewalt stattfand. Eine Etage in ihrem Elternhaus, war an „den Teufel“ vermietet, eine Person, die sich als Drahtzieher vieler Gewalttaten offenbart hatte, in die auch das Mädchen involviert worden war.

Dies war die Ausgangssituation unserer Arbeit.

Theorie:

Verletzungen des Körpers und der Seele in der frühen Kindheit und Jugend wirken sich meistens im späteren Leben aus. Die Erfahrungen von Hilflosigkeit, Ausgeliefert-sein und tiefer Bedrohung bleiben als kognitive Konzepte oft ein Leben lang programmiert. Alltägliche Reize können im späteren Leben diese Erinnerungen auslösen, bzw. die Programmierung neu aktivieren. Depressionen, Ängste, Essstörungen, Suchtverhalten, posttraumatische Belastungsstörungen, prolongierte Trauer und somatoforme Störungen können zu jeder Zeit auftreten, auch wenn keine akute Bedrohung vorliegt.

Vorgehensweise:

Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) wird nach einer gründlichen anamnestischen und diagnostischen Phase durchgeführt, wenn eine Belastbarkeit der Person gegeben ist.

In mehreren Phasen wird die belastende Erinnerung in der Vorstellung in die Gegenwart geholt und nun durch die Vorstellung, dass das HEUTIGE AKTUELLE ICH die frühe Szene betritt und den Konflikt löst, indem ein Täter unschädlich gemacht wird.

Geht es allerdings um eine Erinnerung, in der es nicht wie im o.g. Beispiel um eine Situation mit Tätern geht, kann das therapeutische Vorgehen angepasst werden und die Versorgung des frühen Anteils der Person durch das AKTUELLE HEUTIGE ICH kann in der Vorstellung erfolgen.

Obwohl wir ausschließlich in der Vorstellung arbeiten, sind die Effekte erstaunlich wirksam und nachhaltig.

Anwendungsgebiete:

  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Anpassungsstörung
  • Depression
  • Substanzmissbrauch
  • Somatoforme Störungen
  • Angst und Panik
  • Minderwertigkeitsgefühle
  • Psychogene Erschöpfungszustände (Burnout)
  • Chronische Schmerzen psychogener Form

DAS IRRT ist der kognitiven Verhaltenstherapie zuzuordnen und kann im Rahmen einer Verhaltenstherapie durchgeführt werden.

Therapieanfrage bitte telefonisch (Bürozeiten 9-12 Uhr; Tel. 06827/302 302)

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